Der Judenstern, eine Schande für die Rasse Mensch, wird 75 Jahre!

Am 01.September 1941 wurde Diskriminierung in unserem Lande so einfach gemacht wie noch nie. Und Hass wurde zur tugendhaften Bürgerpflicht. Das Symbol der meisten Opfer war der Judenstern.

Hass, Verachtung und Ausgrenzung wurde zur Normalität. Wer es wagte, sich dieser Entwicklung nicht anzuschließen, gar Argumente dagegen vorzubringen, war verdächtig. Wer nicht mitmachte, sondern dem indoktrinierten Hass stattdessen Argumente der eigenen christlich-menschlichen Erziehung entgegenstellte, der war ein(e) Vaterlandsverräter/In. Wer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit berichtete, war ein(e) Lügner/In.

Wir schreiben das Jahr 2016. Haben wir dazu gelernt?

Ich erkenne die „Angst vor dem Fremden/ dem Anderen“, die „Angst vor dem zu kurz kommen“, die „Angst davor, vorgeführt zu werden“, die „Angst davor, durch eigene Überlegungen verdächtig zu werden, ein(e) Vaterlandsverräter/In zu sein“, die „Angst davor, ebenfalls ausgegrenzt zu werden, wenn man/frau den Hass nicht teilt“. Und ich erkenne die Angst der (potenziellen) Opfer. Es ist die „Angst davor, Ziel von Hass, Verachtung und Ausgrenzung zu werden, aufgrund der Religionszugehörigkeit, der Rasse, der Hautfarbe oder anderer irrsinniger Spezifikationen Dritter, aus welchen sonstigen Gründen man/ frau >nicht deutsch genug< sein würde.

Im Jahre 2016 erinnern mich die Ängste die Menschen heute haben, an die Ängste der Menschen vor 75 Jahren.

75 Jahre Judenstern = 75 Jahre Rassenschande
Der Judenstern ist eine Schande für die Menschheit.

Vor nur zwei Generationen wurden in Deutschland unvorstellbare Rassenverbrechen begangen und zwar gegen die Rasse Mensch!

Die Verbrechen waren gesellschaftlich anerkannte „Normalität“, denn auch durch Symbole wie den Judenstern wurde suggeriert, dass alles nach Recht und Ordnung verlaufen würde. Nur wenige Menschen sahen daher einen Grund, gegen die Entwicklung aktiv aufzustehen. Es herrschte die Angst.

Meine Bitte daher: prügelt nicht auf den ein, der Euch Angst macht, sondern haltet Eure Ängste lieber aus. Setzt Euch mit den Menschen und Euren Ängsten zivilisiert auseinander. Statt zu versuchen, andere Menschen kleinzukriegen, bekämpft lieber Eure Angstgefühle.

Denn es gibt genug Fehler, die wir Menschen machen können. Es ist daher wirklich nicht nötig, Fehler zu wiederholen!

Oder wie siehst Du das? Hinterlasse gerne einen Kommentar. Deine Meinung interessiert mich!

Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin

Ich bin Social Media-Expertin für Pastor*innen und Selbständige, die ihr Online-Dasein aktiv selbst gestalten wollen. Gerne berate und begleite ich auch Dich dabei, mit Deinen Werten mehr Menschen zu erreichen, selbstsicherer im Umgang mit der Technik und dem Marketing zu werden und Dich wohler zu fühlen, wenn Du auf Facebook und Co. unterwegs bist. Warum? Weil ich als Social Media-Coach, Bloggerin und Kreuzspinnerin in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs bin und Du gerne an meinen Erfahrungen teilhaben darfst. Ich bin im Netz sowohl mit meinem Klarnamen präsent als auch unter #CSKreuzspinnerin und @CSKreuzspinnerin bekannt und betreibe in eigenem Namen und auf eigene Rechnung mehrere Websites und Blogs, inklusive entsprechender Profile in den sozialen Medien. Die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner eigenen Selbständigkeit (seit 2013) ausdrückt. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil. (Den Begriff Querdenkerin lasse ich mir von Nationalsozialist*innen und Verschwörungstheoretiker*innen weder vereinnahmen noch vermiesen! Dennoch ist dieser ursprünglich tolle Begriff von den diversen Spinner*innen derart missbraucht worden, dass ich ihn bis auf Weiteres nicht mehr nutzen werde. Es ist eine Frechheit, dass diese Einbahndenker*innen meinen, sie würden "querdenken". Denn querdenken heißt einen Sachverhalt von verschiedenen Blickpunkten zu betrachten und bereit zu sein, stets die eigenen Standpunkte zu hinterfragen. Und es geht darum Lösungen für Probleme zu finden. Nicht darum, durch wahnhaftes Verhalten Probleme zu verursachen. Dieses rechtslastige Gesöcks geht mir auf den Geist. )

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