Die alte Bettelfrau – Märchen für Selbständige und SeelsorgerInnen

Die Gebrüder Grimm haben dieses Märchen bewahrt. Wie bei jedem Märchen geht es auch bei „Die alte Bettelfrau“ um vier Dinge:

  1. Das Märchen hören oder lesen und es dabei genießerisch in Dich aufnehmen.
  2. Über das Märchen nachdenken und herausfinden, worum es bei dem Märchen für Dich geht.
  3. Deine Erkenntnisse in Dein Leben integrieren.
  4. Mit anderen über das Märchen und Deine Erkenntnisse sprechen und es so bewahren!

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen dieses Märchens. Oder beim anschauen des Videos. Vielleicht freust Du Dich ja auch über meine kleine Märchenanalyse.

Die alte Bettelfrau

Ein Märchen, bewahrt durch die Gebrüder Grimm

Es war einmal eine alte Frau, die ging betteln, wie man das schon öfter gesehen hat.
Und wenn sie etwas bekam, dann sagte sie: „Gott lohn Euch!“
Einmal kam sie an eine Tür, da stand ein freundlicher junger Schelm am Feuer und wärmte sich.
Der Junge bat freundlich die alte Frau herein, um sich aufzuwärmen.
Sie kam herein, stand aber zu nahe am Feuer,
so dass ihre alten Lumpen anfingen zu brennen, ohne dass sie es merkte.
Der Junge stand dabei und sah, dass er es doch löschen müsste.
Nicht wahr, er hätte löschen müssen.
Und wenn er kein Wasser gehabt hätte,
so hätte er mit den Tränen aus seinen Augen löschen müssen.

12 Erkenntnisse aus dem Märchen

  1. Nimm nichts Schlimmes hin, nur weil Du es schon kennst.
  2. Denke daran, dass es eine höhere Gerechtigkeit gibt.
  3. Jeder Mensch kann freundlich sein.
  4. Freundlichkeit ist Wärme.
  5. Wer Wärme zu lange entbehrt, geht größere Risiken ein, um ihr nahe zu sein.
  6. Risiken sind mit Gefahren verbunden.
  7. Wer kein Risiko eingeht, steht nur daneben, aber nimmt nicht am Leben teil.
  8. Beobachtung und Analyse ermöglichen eine adäquate Handlungsweise.
  9. Die Rückversicherung, ob andere Deinen Schlussfolgerungen zustimmen, kann wichtig sein, …
  10. … doch Zustimmung Dritter ersetzt nicht die eigenen Handlungen.
  11. Tue das, was erforderlich ist.
  12. Auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist, dass es das Problem löst …
    wenn Du tätig wirst um zu heilen, dann ist ein Versuch bereits die (Er)Lösung!

Das sind die Erkenntnisse, die ich aus diesem Märchen ziehe. Wie ist das bei Dir, was lehrt Dich „Die alte Bettelfrau“?

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– Carmen Splitt aka #CSKreuzspinnerin

Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin

Ich bin Social Media-Expertin für Pastor*innen und Selbständige, die ihr Online-Dasein aktiv selbst gestalten wollen. Gerne berate und begleite ich auch Dich dabei, mit Deinen Werten mehr Menschen zu erreichen, selbstsicherer im Umgang mit der Technik und dem Marketing zu werden und Dich wohler zu fühlen, wenn Du auf Facebook und Co. unterwegs bist. Warum? Weil ich als Social Media-Coach, Bloggerin und Kreuzspinnerin in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs bin und Du gerne an meinen Erfahrungen teilhaben darfst. Ich bin im Netz sowohl mit meinem Klarnamen präsent als auch unter #CSKreuzspinnerin und @CSKreuzspinnerin bekannt und betreibe in eigenem Namen und auf eigene Rechnung mehrere Websites und Blogs, inklusive entsprechender Profile in den sozialen Medien. Die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner eigenen Selbständigkeit (seit 2013) ausdrückt. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil. (Den Begriff Querdenkerin lasse ich mir von Nationalsozialist*innen und Verschwörungstheoretiker*innen weder vereinnahmen noch vermiesen! Dennoch ist dieser ursprünglich tolle Begriff von den diversen Spinner*innen derart missbraucht worden, dass ich ihn bis auf Weiteres nicht mehr nutzen werde. Es ist eine Frechheit, dass diese Einbahndenker*innen meinen, sie würden "querdenken". Denn querdenken heißt einen Sachverhalt von verschiedenen Blickpunkten zu betrachten und bereit zu sein, stets die eigenen Standpunkte zu hinterfragen. Und es geht darum Lösungen für Probleme zu finden. Nicht darum, durch wahnhaftes Verhalten Probleme zu verursachen. Dieses rechtslastige Gesöcks geht mir auf den Geist. )

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